Gesellschaft für die Menschenrechte von Marginalisierten und MigrantInnen: Unterschied zwischen den Versionen

 
Zeile 1: Zeile 1:
Die '''Gesellschaft für die Menschenrechte von Marginalisierten und MigrantInnen''' (kurz: '''GEMMI''') ist eine Initiative aus [[Wien]], die [[w:Rassismus|rassistische]] Praktiken der [[Polizei]] dokumentiert und Menschen, die infolge rassistischer Polizeirazzien inhaftiert wurden, betreut.
Die '''Gesellschaft für die Menschenrechte von Marginalisierten und MigrantInnen''' (kurz: '''GEMMI''') ist eine Initiative aus [[Wien]], die [[w:Rassismus|rassistische]] Praktiken der Polizei dokumentiert und Menschen, die infolge rassistischer Polizeirazzien inhaftiert wurden, betreut.


Die GEMMI ging 1999 aus der Plattform für eine Welt ohne Rassismus hervor und konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die Gefangenen der [[w:Operation Spring|Operation Spring]]. Bei dieser Razzia wurden im Mai 1999 insgesamt 102 Menschen festgenommen und in der Folge entweder abgeschoben oder zu Haftstrafen verurteilt. Die GEMMI beobachte die Gerichtsverhandlungen und machte die Praktiken der Justiz im Umgang mit Afrikanern erstmals öffentlich.
Die GEMMI ging 1999 aus der Plattform für eine Welt ohne Rassismus hervor und konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die Gefangenen der [[w:Operation Spring|Operation Spring]]. Bei dieser Razzia wurden im Mai 1999 insgesamt 102 Menschen festgenommen und in der Folge entweder abgeschoben oder zu Haftstrafen verurteilt. Die GEMMI beobachte die Gerichtsverhandlungen und machte die Praktiken der Justiz im Umgang mit Afrikanern erstmals öffentlich.