Gebhard von Hirschberg

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Graf Gerhard von Hirschberg, Herr des Inntals, Wandbild im Spanischen Saal auf Schloss Ambras (16. Jahrhundert)

Graf Gebhard (IV.[A 1] von Hirschberg (* im 13. Jahrhundert, erstmals genannt 1240; † im 13. Jahrhundert, nach dem 17. Juni 1275 und vor dem 18. März 1276)[A 2], ziemlich sicher ident mit dem Grafen Gebhard (VI.) von Sulzbach und Hirschberg, herrschte nach dem Tod des Grafen Albert (III.) von Tirol († um 1252) über Teile der Grafschaft Tirol. Er bezeichnete sich selbst als der "Herr des Inntals".[1]

Herkunft und Familie

Graf Gebhard (IV.) von Hirschberg stammte aus der Familie der Grafen von Grögling-Hirschberg, einem oberpfälzisch-mittelfränkischem Adelsgeschlecht, das vom 12. bis Anfang des 14. Jahrhunderts im Heiligen Römischen Reich belegt ist. Seine Familie war im Altmühltal in Franken beheimatet[2]. Sie waren Vögte des Hochstiftes Eichstätt und stellen 1125-1141 mit Gebhard und 1196-1223 mit Hartwig auch zwei Bischöfe von Eichstätt.[3]

Graf Gebhard von Hirschberg dürfte ein Enkel des Grafen Gebhard (I.) von Grögling († 1188) gewesen sein, der Gräfin Sophie von Sulzbach, eine Tochter des Grafen Gebhard (III.) von Sulzbach geheiratet hatte. Diese war eine Verwandte der Welfen und Staufer, da ihr Vater mit König Konrad III. verschwägert und ihre Mutter eine Tochter von Herzog Heinrich "dem Schwarzen" war.[4] Nach dem Tod seines Schwiegervaters erbte Graf Gebhard (I.) von Grögling Teile von dessen im heutigen südlichen Deutschland gelegenen umfangreichen Allodialbesitz.[5] Als Teil dieser Erbschaft dürfte er in den Besitz der Vogtei über die Propstei Hainburg und der Burg Ebbs, beide ursprünglich Lehen des Hochstiftes Bamberg, gelangt sein.[6]

Gebhard (IV.) von Hirschberg war vermutlich einer der Söhne von Graf Gebhard (II.) von Grögling-Hirschberg († 1232) aus dessen Ehe mit Agnes von Truhendingen.[A 3]. Er war zweimal verheiratet,

⚭ in 1. Ehe mit Gräfin Elisabeth von Tirol († 1256), der Witwe des Grafen Otto (VIII.) von Andechs, Herzog von Meranien und Pfalzgraf von Burgund. Sie war eine der beiden Erbtöchter des Grafen Albert (III.) von Tirol.[7] Die andere Erbtochter von Graf Albert (III.), Gräfin Adelheid von Tirol († Oktober oder November 1278), war die Ehefrau des Grafen Meinhard (III.) von Görz.
⚭ in 2. Ehe mit Sophia von Baiern[A 4] (* um 1236; † 9. August 1289[8]), einer Tochter von Herzog Otto (II.) von Baiern ("Otto dem Erlauchten")[A 5] aus dessen Ehe mit Agnes, einer Enkelin von Herzog Heinrich "dem Löwen".
- Graf Gebhard (V.) von Hirschberg, auch Gerhard von Hirschberg (* 2. Oktober 1258; † im 13. Jahrhundert, nach dem 2. März 1278 und vor oder am 22. Februar 1280)[9]
- Graf Gebhard (VI.) von Hirschberg (* um / nach 1259; † 1305, am 27. Februar oder 4. März)[10] ⚭ Gräfin Sophie von Oettingen († nach dem 13. August 1309), Tochter von Graf Ludwig (V.) von Oettingen[11]

Leben

In der Urkunde aus dem Jahr 1240, in welcher der Pfalzgraf Rapoto (III.) von Ortenburg nach seiner Gefangennahme durch den Bischof von Regensburg mehrere in der späteren Grafschaft Tirol gelegene Besitzungen und Burgen an das Hochstift Regensburg abtreten musste, ist Gebhard von Hirschberg erstmals urkundlich als Zeuge genannt. Nach dem Tod des Grafen Otto (VIII.) von Andechs, Herzog von Meranien und Pfalzgraf von Burgund († 1248) heiratete Ende des Jahres 1249 oder Anfang des Jahres 1250 dessen Witwe Elisabeth. Gemeinsam mit ihr kaufte er 1250 im Stubei gelegenen Besitz des Stiftes St. Georgenberg. Als Schwiegersohn des Grafen Albert (III.) von Tirol musste Graf Gebhart im "Unterwerfungsfrieden" von Lieserhofen (1252) dem Erzbischof von Salzburg und dessen Verbündeten Urfehde schwören. Am 4. September 1253 bestätigte er dem Benediktinerkloster Benediktbeuren Schenkungen, welche es vom ersten Ehemann seiner Ehefrau Elisabeth und seinem Schwiegervater erhalten hatte. Gebhard von Hirschberg zählte zu jenen Angehörigen von Graf Albert (III.), welche mit ihm am 15. Juli 1253 durch den Bischof von Trient mit den Lehen des verstorbenen Graf Ulrich von Ulten belehnt wurden.[3] Nach dem bald darauf erfolgten Tod seines Schwiegervaters wurden er und seine Ehefrau Elisabeth 1254 vom Hochstift Chiemsee mit weiteren Lehen belehnt, welche einst dem Grafen Ulrich von Ulten gehört hatten.[12]

Nach dem Tod seines Schwiegervaters vermittelte Graf Gebhard nach einer Urkunde, welche am 13. September 1254 ausgestellt wurde, in der Stadt Innsbruck in einem Streit zwischen den Edlen von Baumkirchen und Heinrich Mühlhäuser. In diesem Zusammenhang bezeichnet er sich selbst als Graf von Hirschberg und Herr des Inntals.[12] 1256 kam es zu Streitigkeiten zwischen ihm und dem Bischof von Trient, die möglicherweise damit zusammenhingen, dass dieser die Lehen des Grafen Ulrich, welche dem Hochstift Trient gehörten, bereits 1254 sowie die Trienter Kirchenlehen, die einst Gebhards Schwiegervater gehört hatten, 1256 nur an seine Schwägerin Adelheid und ihre Familie vergeben hatte. Als kurz darauf seine Ehefrau Elisabeth starb, heiratete er wenig später Ende des Jahres 1257 oder Anfang des Jahres 1258 Sophia von Baiern. Nach den Annalen des bairischen Klosters Niederaltaich verdankte er diese Ehe dem Umstand, dass er Sophias Brüder, die Herzöge Ludwig (II.) und Heinrich (XIII.), im Kampf gegen den "Böhmenkönig" Ottokar unterstützt hatte.[9]

Das Erbe des Grafen Albert von Tirol

Nach dem Tod seines Schwiegervaters schlossen Gebhard und Elisabeth am 10. November 1254 in Meran mit Adelheid und ihrem Ehemann Meinhard einen Vertrag, in dem das Erbe geteilt wurde.[13] Gebhard und Elisabeth erhielten die Tiroler Besitzungen im Inntal mit der Stadt Innsbruck und das Wipptal bis Sterzing (Gegend um den Brenner). Meinhard und Adelheid erhielten den südlichen Teil der Tiroler Besitzungen mit dem Inntal bis Landeck (darunter die Grafschaft im Pustertal und die Vogtei über das Freisinger Gebiet zu Innichen) und in Kärnten und Friaul. Die Holzbrücke bei Oberau südlich von Sterzing wurde als Grenze festgelegt. Die Vogtei über das Hochstift Brixen sollte von Schiedsrichtern vergeben werden, wobei zumindest ein Teil an Gebhard und Elisabeth fallen sollte.[14]

Dieser Teilungsvertrag wurde nach Elisabeths Tod hinfällig beziehungsweise von ihrem Neffen Meinhard (II.) nicht mehr anerkannt. Am 5. Jänner 1263 wurde in Sterzing ein Vergleich zwischen Gebhard, Meinhard und dessen Bruder Albert geschlossen, den Herzog Ludwig (II.) von Baiern ("Ludwig der Strenge"), der als Herzog von Baiern eine Oberhoheit über die Grafschaft Tirol beanspruchte und außerdem der Schwager von Gebhard und Meinhard war, vermittelt hatte.[7] Der Großteil des Erbes von Elisabeth, so der wichtige Übergang über den Brenner, ging dabei an die Grafen Meinhard und Albert. Graf Gebhard behielt die Burgen Schlossberg[A 6], Fragenstein und Rottenburg sowie die Burg und die Saline von Thaur mit Zubehör und Rechten aus diesen Besitzungen rechts und links des Inns. Der Schiedsspruch von Herzog Ludwig betonte ausdrücklich, dass sich die Grafen und ihre Nachfahren nur gegenseitig beerben und nur aneinander verkaufen sollten. Eine künftige "Entfremdung" der Tiroler Güter und Rechte von Gebharts Familie war damit ausgeschlossen. Der Schiedsspruch bezog sich ausdrücklich nicht nur auf ihn, sondern auch auf seine Kinder aus seiner zweiten Ehe.[15] Als Bischof Hartmann von Augsburg († 1285) im Juni 1263 den Brüdern Meinhard und Albert jene Lehen seines Hochstiftes, welche Graf Albert besessen hatte, belehnte er jedoch unter Beachtung dieses neuen Vertrages jene Lehen, welche im Inntal lagen, dem Grafen Gebhard. In der Belehnungsurkunde vom 19. Juni 1263 werden allerdings dessen Kinder nicht ausdrücklich genannt.[16]

Im Februar 1267 schloss Graf Gebhard mit Graf Meinhard auf Schloss Thaur außerdem einen Bündnisvertrag.[17] In die besonders wichtigen Teilungsverträgen zwischen den Brüdern Meinhard und Albert vom 2. März 1271 wurde Graf Gebhard nicht mehr einbezogen.[18]

Gebhard von Hirschberg als Herr des Inntals

Graf Gebhard stützte seine Landesherrschaft in Tirol auf die Burgen Thaur, Vellenberg (seit 1263 Lehen des Tiroler Landesfürsten[19]) und Fragenstein. Unter ihm wurde Thaur, das er von seinem Schwiegervater geerbt hatte und wo er häufig residierte, zur größten Burganlage des Inntals ausgebaut. 1283 wurde dort das Gericht eingerichtet, das bis zu seiner Aufhebung im Jahr 1809 für das Gebiet zwischen Hötting und Vomperbach zuständig war.[20] Mit dem ersten Teilungsvertrag kam Gebhard außerdem in den Besitz der Burg Straßberg bei Wenns im Pitztal, die daraufhin den Namen Hirschberg erhielt.

Das Erbe des Grafen Gebhard

Graf Gebhard wird zum letzten Mal urkundlich am 17. Juni 1275 genannt. Bald darauf dürfte er gestorben sein.[18] Nach seinem Tod werden seine beiden gleichnamigen Söhne zwischen 1276 und 1278 einige Male in Urkunden gemeinsam genannt. Der ältere gleichnamige Sohn dürfte, nachdem er letztmals am 2. März 1278 genannt wird, bald danach ebenfalls verstorben sein.[18]

Jener Gebhard von Hirschberg, der seine in der Grafschaft Tirol gelegenen Herrschaften und Besitzungen an den Grafen Meinhard (II.) von Tirol verkaufte[21], war der gleichnamige jüngere Bruder. Nachdem es zuvor zu Streitigkeiten zwischen diesem jüngeren Grafen Gebhard von Hirschberg und Graf Meinhard (II.) gekommen war, musste dieser Gebhard für sich, seine Mutter Sofia und seine Erben auf alle Ansprüche und Klagen verzichten, die er bezüglich besagter Güter in der Grafschaft Tirol samt zugehörigen Einkünften gegen den Grafen Meinhard hatte oder zu haben glaubte. Graf Meinhard wurde im Gegenzug zur Zahlung einer finanziellen Ablöse verpflichtet, welche bis zum 17. Mai 1284 auch tatsächlich gezahlt wurde. An diesem Tag bestätigte der jüngere Graf Gebhard nochmals seinen Verzicht für sich und seine Erben zugunsten von Graf Meinhard. Auf dem Hoftag am 28. Dezember 1282 in der freien Stadt Augsburg hatte seine Mutter Sofia ebenfalls auf ihre Rechte und Ansprüche an den Gütern ihres verstorbenen Gemahls in der Grafschaft Tirol verzichtet.[22]

Bereits im Jahr zuvor hatte der jüngere Graf Gebhard von Hirschberg die im Inntal gelegenen Tiroler Lehen des Hochstiftes Augsburg endgültig verloren. Obwohl sich der Schiedsspruch, den Herzog Ludwig "der Strenge" im Jänner 1263 gefällt hatte, ausdrücklich nicht nur auf älteren Grafen Gebhard, sondern auch auf die Kinder aus seiner zweiten Ehe bezogen hatte, behandelte Bischof Hartmann von Augsburg diese Lehen nach dem Tod des älteren Grafen als "rückgefallen" und vergab sie 1281 schließlich an Graf Meinhard (II.) von Tirol.[23]

Nach dem Verkauf der von seinem Vater geerbten Tiroler Herrschaften soll er sich auf die Stammburg seiner Familie, die Burg Hirschberg oberhalb von Beilngries im Altmühltal niedergelassen und dort den Rest seines weiteren Lebens verbracht haben. Er dürfte auch mit jenem Grafen Gebhard von Hirschberg ident sein, der 1297 die im Herzogtum Österreich gelegene Grafschaft Litschau-Heidenreichstein an Herzog Albrecht (I.) von Österreich abtrat.[21] Bereits 1291 vermachte der jüngere Graf Gebhard den Großteil seine ihm noch verbliebenen Besitzungen mit seiner Stammburg dem Hochstift Eichstätt, wofür er dieses verpflichtete, die nach seinem Tod verbliebenen Schulden abzulösen. In seinen Testamenten vom 15. März 1296 und im September 1304 bestätigte und erweiterte er seine Verfügungen für das Hochstift.[24] Er konnte damit jedoch nicht verhindern, dass der spätere Kaiser Ludwig (IV.) "der Baier" und dessen älterer Bruder, Pfalzgraf Rudolf (I.) als Neffen seiner Mutter Sofia erfolgreich Teile seines Erbes einforderten.[25]

Schloss Thaur, heute eine Burgruine, war für Graf Gebhard ein wichtiger Stützpunkt seiner Tiroler Landesherrschaft.

Erinnerungen in Österreich bzw. in Tirol

An Gebhards Herrschaft in Tirol erinnert sein Porträt aus dem 16. Jahrhundert, das sich gemeinsam mit den Porträts anderer Tiroler Landesfürsten im "Spanischen Saal" in Schloss Ambras befindet.[12]

Gebhard von Hirschberg in Literatur und Bellestristik

Literatur

  • Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth von Graf Albert III. von Tirol bei der territorialen Zusammenführung des Landes. In: Adler. Zeitschrift für Genealogie und Heraldik 30, April / September 2020, Heft 6-7, S. 281-312
  • Michael Kobler: Rechtsgeschichtliche Bemerkungen zur Meraner Teilungsurkunde von 1254 November 10. In: Louis Carlen - Fritz Steinegger: Festschrift Nikolaus Grass zum 60. Geburtstag dargebracht von Fachgenossen, Freunden und Schülern (= Abendländische und deutsche Rechtsgeschichte. Geschichte und Recht der Kirche. Geschichte und Recht Österreichs. Bd. 1). Universitätsverlag Wagner, Innsbruck / München, 1974. ISBN 3-7030-0010-4. S. 493-497

Einzelnachweise

  1. vgl. Beatrix Pinzer – Egon Pinzer: Burgen, Schlösser und Ruinen in Nordtirol, und Osttirol. Edition Löwenzahn, Innsbruck, 1996, ISBN 3-7006-2122-3, S. 119
  2. vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 282
  3. 3,0 3,1 vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 299
  4. vgl. Jürgen Dendorfer: Die Grafen von Sulzbach. In: Ferdinand Kramer - Wilhelm Störmer (Hrsg.): Hochmittelalterliche Adelsfamilien in Altbayern, Franken und Schwaben (= Studien zur bayerischen verfassungs- und Sozialgeschichte- Bd. 20). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München, 2005, S. 188 digital
  5. vgl. Jürgen Dendorfer: Die Grafen von Sulzbach. In: Ferdinand Kramer - Wilhelm Störmer (Hrsg.): Hochmittelalterliche Adelsfamilien in Altbayern, Franken und Schwaben (= Studien zur bayerischen verfassungs- und Sozialgeschichte- Bd. 20). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München, 2005, S. 192 digital
  6. vgl. Jürgen Dendorfer: Die Grafen von Sulzbach. In: Ferdinand Kramer - Wilhelm Störmer (Hrsg.): Hochmittelalterliche Adelsfamilien in Altbayern, Franken und Schwaben (= Studien zur bayerischen verfassungs- und Sozialgeschichte- Bd. 20). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München, 2005, S. 197 digital
  7. 7,0 7,1 vgl. Wilhelm Baum: Die Grafen von Görz in der europäischen Politik des Mittelalters. Klagenfurt: Kitab, 2000, ISBN 3-902005-04-1, S. 59
  8. vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 304, Fußnote 121
  9. 9,0 9,1 vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 301
  10. vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 301 und S. 307
  11. vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 305, mit Fußnote 125 und S. 306
  12. 12,0 12,1 12,2 vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 300
  13. vgl. Michael Kobler: Rechtsgeschichtliche Bemerkungen zur Meraner Teilungsurkunde, 1974, S. 493
  14. vgl. Wilhelm Baum: Die Grafen von Görz in der europäischen Politik des Mittelalters. Klagenfurt: Kitab, 2000, ISBN 3-902005-04-1, S. 50
  15. vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 302f. und S. 304f.
  16. vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 303 und S. 304f.
  17. vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 303
  18. 18,0 18,1 18,2 vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 304
  19. vgl. Beatrix Pinzer – Egon Pinzer: Burgen, Schlösser und Ruinen in Nordtirol, und Osttirol. Edition Löwenzahn, Innsbruck, 1996, ISBN 3-7006-2122-3, S. 82
  20. vgl. Beatrix Pinzer – Egon Pinzer: Burgen, Schlösser und Ruinen in Nordtirol, und Osttirol. Edition Löwenzahn, Innsbruck, 1996, ISBN 3-7006-2122-3, S. 118f.
  21. 21,0 21,1 vgl. Alois Niederstätter: Österreichische Geschichte 1278–1411. Die Herrschaft Österreich. Fürst und Land im Spätmittelalter. Verlag Ueberreuter, Wien, 2001, S. 104
  22. vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 305
  23. vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 304f.
  24. vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 306f.
  25. vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 307

Anmerkungen

  1. In der Literatur ist die Nummerierung der Grafen von Hirschberg nicht einheitlich und hängt davon ab, welche Teile der Familie in die Zählung einbezogen werden.
  2. Angaben zum ungefähren Geburtsdatum und Sterbedatum, vgl. Philipp Jedelhauser: Die Rolle der Töchter Adelheid und Elisabeth, 2020, S. 299 und 304
  3. Die Ehefrau des Grafen Gebhard (II.) von Grögling-Hirschberg († 1232) ist nicht eindeutig gesichert. Es spricht einiges dafür, dass er mit der jüngeren Erbtochter des Grafen Konrad (II.) von Raabs († um 1191) verheiratet war und so das im heutigen Niederösterreich gelegene Gebiet um Heidenreichstein und Litschau sowie die in Böhmen gelegene "Neubistritzer Ecke" mit der Feste Landstein in den Besitz seiner Familie gelangte. Vgl. Anton Kreuzer: Die Besiedlung des Raumes von Zlabings und Neubistritz (Die Herren von Tierna) (= Beiträge zur Geschichte und Landeskunde Südmährens. Heft IV.). Verlag des Südmähr. Landschaftsrates, Geislingen/Steige, 1973. S. 9
  4. Die Schreibweise des Landes Bayern mit y wurde erst einige Jahre nach dem Wiener Kongress im 19. Jahrhundert durch einen gesetzlichen Beschluss des damaligen Königs eingeführt. Da es um die Wittelsbacher bzw. um das Mittelalter geht, wird in diesem Artikel die Schreibung mit i verwendet.
  5. Er war somit der Schwager von Königin Elisabeth, der Witwe von König Konrad (IV.). Diese verwandtschaftliche Verbindung könnte eine Erklärung für das Zustandekommen der Ehe zwischen dieser und seinem Neffen, dem Grafen Meinhard (II.) von Görz-Tirol, sein, obwohl diese gerade erst aus der Gefangenschaft des Erzbischofs von Salzburg entlassen worden war.
  6. Die Feste Schlossberg befand sich auf dem Areal der heutigen Gemeinde Seefeld. Sie ist nicht mehr erhalten.
  7. Mit Blick auf das Erscheinungsjahr hat die Autorin, abgesehen davon, dass Gebhard von Hirschberg im Roman nur einen Sohn hat und dessen zweifelhafter Charakter dichterische Freiheit ist, die Familienverhältnisse von Gebhard von Hirschberg recht genau recherchiert.
VorgängerAmtNachfolger
Graf Albert (III.) von TirolHerrscher über die Grafschaft Tirol
Blason Comtes de Tyrol.svg
ca. 1253-1275
mit den Grafen Meinhard (I.), Meinhard (II.) und Albert (IV.)
Graf Meinhard (II.) von Tirol
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